Projekte

Projekte weltweit

Mit breit angelegten Projekten hilft Plan, die Lebensumstände der Kinder und ihrer Familien zu verbessern. Hier finden Sie ein paar unserer Projekte. Plan hilft in 49 Ländern weltweit. Rufen Sie uns an, wenn Sie sich für ein anderes Land oder ein bestimmtes Thema interessieren.


– Schutz für Mädchen und Frauen in El Salvador Pfeil

Gesunde Ernährung für Paraguay Pfeil

– Gesundheit und Bildung für die MangyanPfeil

– Schulen für Liberia Pfeil

Kinder in Uganda vor HIV und Aids schützenPfeil

– Malariaprogramm in Sierra Leone Pfeil

– Mädchen in Mali vor Beschneidung schützenPfeil

– Soforthilfe ermöglichen: der Nothilfe-FondsPfeil

– Bessere Chancen für Mädchen: der Mädchen-FondsPfeil

– Mädchenfussball (Brasilien, Ghana, Togo) PfeilS

Schutz für Mädchen und Frauen in El Salvador

In El Salvador sind rund 40 Prozent der Bevölkerung arbeitslos. Gewalt, Drogenmissbrauch und Entführungen gehören für viele Menschen zum Alltag: Laut offiziellen Statistiken wird in sieben von zehn Familien Gewalt ausgeübt. Frauen und Kinder erfahren Beleidigungen und verbale Gewalt bis hin zu Schlägen und Vergewaltigungen. Hilfsangebote gibt es kaum, in den meisten Fällen müssen die Opfer mit den Übergriffen alleine zurechtkommen.

Von Juli 2009 bis Juni 2012 führt Plan in 30 Gemeinden der Programmgebiete La Libertad, Cabanas und Chalatenango folgende Massnahmen durch: Durch Informationskampagnen und Workshops wird für das Problem sensibilisiert – heute sind viele Männer und Frauen der Auffassung, dass Gewalt normal sei oder vom Opfer provoziert werde. 86 Mädchen und Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, werden intensiv betreut. Dazu zählen Gespräche mit einem Psychologen, medizinische Behandlung und, falls nötig, auch juristischer Beistand. Die Mädchen werden über ihre Rechte aufgeklärt. Um ihre Ausbildung abschliessen zu können, erhalten sie ein Stipendium. Plan unterstützt zudem Selbsthilfegruppen sowie zwei bestehende Frauenhäuser.

Ich möchte für dieses Projekt spenden!

Zurück zur Projektübersicht

Gesunde Ernährung für Paraguay

Paraguay liegt im Herzen Südamerikas. Knapp die Hälfte der Paraguayer lebt unterhalb der Armutsgrenze. Viele Menschen sind fehl- oder unterernährt. Die Folge: Zehn Prozent der Mädchen und Buben sind nicht altersgemäss entwickelt, beispielsweise wegen Jod- oder Eisenmangels. In der Schule haben diese Kinder Schwierigkeiten zu lernen und sich auf den Unterricht zu konzentrieren.

Plan sorgt in 32 ländlichen Gemeinden der Programmgebiete Paraguari und Caaguazù für eine gesunde und ausgewogene Ernährung von Mädchen und Buben: Auf dem Gelände von 32 Schulen legen die Kinder mit ihren Lehrern Schulgärten an. Mit dem geernteten Obst und Gemüse werden in den Schulkantinen gesunde Mahlzeiten zubereitet. Mädchen und Jungen lernen die Bedeutung einer gesunden Ernährung kennen und bereiten selbst vitaminreiche Mahlzeiten zu. Dieses Wissen geben sie an ihre Familien und an andere Gemeindemitglieder weiter. Das Projekt wird zwischen Juli 2009 und Juni 2011 durchgeführt. 3000 Mädchen, Buben und ihre Familien profitieren direkt von der verbesserten Ernährungssituation. Von dem Wissen um die nachhaltigen Anbaumethoden profitieren 9000 Personen.

Ich möchte für dieses Projekt spenden!

Zurück zur Projektübersicht

Gesundheit und Bildung für die Mangyan

In den abgelegenen Bergregionen der philippinischen Insel Mindoro lebt die Volksgruppe der Mangyan. Als kulturelle Minderheit werden die Mangyan diskriminiert. Die meisten Mädchen und Buben sind unter- oder mangelernährt. Etwa 3000 Mangyan-Kinder gehen nicht zur Schule. Die Kinder, die zur Schule gehen, verpassen während der Erntezeit den Unterricht. Die hygienischen Verhältnisse an den Schulen sind oft schlecht. Das Projekt verbessert die Lebenssituation von rund 5050 Kindern im Gebiet Occidental Mindoro: Gesundheit dank verbesserter Hygiene und Ernährung, Zugang zu Bildung und somit die Chance auf einen Schulabschluss.

Plan bildet 152 Lehrerinnen und Lehrer aus. Die Lehrkräfte werden für die kulturellen Bedürfnisse der Mangyan sensibilisiert, sodass sie beispielsweise Erntezeiten im Stundenplan berücksichtigen. Die Kinder erhalten Schulmaterial wie Hefte und Stifte. Das breit gefächerte Gesundheitsprogramm an 38 Schulen beinhaltet zusätzliche Mahlzeiten, Trainings für Schulleiter und Eltern, Hygiene-schulungen für die Schülerinnen und Schüler sowie den Bau von Latrinen und Trinkwasser- anlagen.

Ich möchte für dieses Projekt spenden!

Zurück zur Projektübersicht

Schulen für Liberia

Der lange Bürgerkrieg von 1990 bis 2003 hat Liberia in seiner Entwicklung um viele Jahre zurückgeworfen. Die Infrastruktur ist grösstenteils zerstört. Nach offiziellen Angaben können die vorhandenen Schulen gerade einmal 13 Prozent aller schulfähigen liberianischen Kinder aufnehmen.

Plan baut im Voinjama Distrikt drei Schulen, die Platz für rund 900 Kinder bieten. Die Gemeindemitglieder beteiligen sich an den Bauarbeiten. Die Klassenräume werden mit Lehrbüchern und Lernmaterial ausgestattet. Eine Küche versorgt die Mädchen und Jungen täglich mit einer gesunden Mahlzeit – jedes vierte Kind in Liberia ist unterernährt. Toiletten verhindern, dass die Umgebung der Schule durch Fäkalien verunreinigt wird. Über Brunnen auf den Schulhöfen erhalten die Kinder und Erwachsenen Trinkwasser. Das Projekt läuft von Juli 2008 bis Juni 2010.

Ich möchte für dieses Projekt spenden!

Zurück zur Projektübersicht

Kinder in Uganda vor HIV und Aids schützen

Gegenwärtig sind in Uganda etwa eine Million Menschen mit dem HI-Virus infiziert, davon 110'000 Kinder. In Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen realisiert Plan am Gesundheitszentrum Mukujju im Distrikt Tororo ein umfassendes Programm zur HIV/Aids-Bekämpfung sowie zur Verbesserung der Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien. Zu den Schwerpunkten zählen Massnahmen zum Schutz von Neugeborenen vor einer HIV-Übertragung durch infizierte Mütter, HIV-Tests und die Abgabe von Medikamenten. Aidswaisen erhalten Mahlzeiten, sie tauschen sich in Selbsthilfegruppen aus und werden psycho-sozial betreut. Schulung von medizinischem Personal und Infoveranstaltungen sind weitere Anstrengungen von Plan.

Das Projekt läuft von Juli 2005 bis Juni 2009. Von Juli 2007 bis Juni 2008 wurden am Gesundheitszentrum und in den lokalen Gesundheitsstationen unter anderem:

  • 1980 Kinder betreut
  • 5027 Frauen bei einer vorgeburtlichen Untersuchung über die Gefahr einer Übertragung des HI-Virus auf ihr Kind informiert
  • 99 HIV-positive schwangere Frauen mit Medikamenten zur Verhinderung einer Übertragung versorgt

Ich möchte für dieses Projekt spenden!

Zurück zur Projektübersicht

Malariaprogramm in Sierra Leone

Sierra Leone hat eine der höchsten Malariaraten weltweit. Bei Kleinkindern unter fünf Jahren stellt die Krankheit die häufigste Todesursache dar. Auch bei schwangeren Frauen endet der Krankheitsverlauf in vielen Fällen tödlich. In den 170 Gemeinden der Gebiete Moyamba und Port Loko will Plan in Zusammenarbeit mit seinen Partnern und der EU die Anzahl der Malaria-Todesfälle bei Kindern und schwangeren Frauen bis 2011 stark minimieren.

Kleinkinder und schwangere Frauen erhalten Moskitonetze und Malariamedikamente. Zudem klärt Plan über Bekämpfung und Prävention der Krankheit auf: mit Informationsmaterialien für Schulen und Gemeinden, der Schulung von Gesundheitsfachkräften, die ihr Wissen an wichtige Akteure in den Gemeinden weitergeben, sowie der Schulung von Lehrerinnen und Lehrern. Kinder werden ermuntert, sich aktiv am Projekt zu beteiligen – beispielsweise, indem sie sich in einem der 170 neu gegründeten Jugend-Gesundheitsclubs engagieren. Politikern in Sierra Leone wird aufgezeigt, wie sie gegen überhöhte Preise für Malaria-Medikamente vorgehen können. In Fernseh-, Radio- und Zeitungskampagnen wird eine gerechtere Gesundheitspolitik gefordert.

Ich möchte für dieses Projekt spenden!

Zurück zur Projektübersicht

Mädchen in Mali vor Beschneidung schützen

Die weibliche Genitalbeschneidung ist in Mali über die Grenzen der Religionszugehörigkeit hinaus weit verbreitet. Schätzungen gehen davon aus, dass 92 Prozent der weiblichen Bevölkerung beschnitten sind. Die malische Regierung engagiert sich seit über 20 Jahren gegen die Praktik. Allerdings gibt es bis heute kein Gesetz, das die weibliche Genitalbeschneidung unter Strafe stellt. Die Regierung setzt stattdessen auf Aufklärungsarbeit und die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der malischen Gesellschaft.

Auch im Projekt von Plan steht Aufklärungsarbeit im Vordergrund: Seit April 2004 wird in 140 Dörfern mit Theater- und Videovorführungen sowie Seminaren informiert. Die Projektmitarbeitenden diskutieren mit religiösen Würdenträgern, Dorfoberhäuptern, Jugendlichen, Frauen und den Beschneiderinnen über Kinderrechte und die Gleichberechtigung von Mädchen und Knaben. Beschneiderinnen, die ihr Gewerbe nicht mehr ausüben möchten, bietet Plan alternative Einkommensmöglichkeiten an. Radiosendungen wirken über die Dorfgrenzen hinaus und mit Lobbyarbeit bei religiösen Führern erreicht Plan alle acht Regionen Malis. Wichtiger Erfolg im Jahr 2007: An 116 Schulen wurde das Thema weibliche Genitalverstümmelung in den Lehrplan aufgenommen.

Ich möchte für dieses Projekt spenden

Zurück zur Projektübersicht

Soforthilfe ermöglichen: der Nothilfe-Fonds

Der Nothilfe-Fonds von Plan finanziert bei Katastrophen die Soforthilfe und unterstützt den Wiederaufbau in den betroffenen Plan-Ländern. Auch bei der Nothilfe stehen Kinder im Mittelpunkt der Arbeit.

Immer häufiger leiden Kinder und ihre Familien unter den Folgen von Naturkatastrophen wie Dürren, Erdbeben oder Überschwemmungen. Mit dem Nothilfe-Fonds erhalten sie schnell und unbürokratisch Unterstützung, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Dazu zählen:

  • Trinkwasser
  • Lebensmittel
  • Medikamente
  • Notunterkünfte
  • Baumaterial
  • Traumaheilung
  • Schulunterricht
  • mittelfristige Aufbaumassnahmen wie Hausbau, Schulbau und Wiederherstellung der Infrastruktur

Neben diesen Massnahmen finanziert der Nothilfe-Fonds auch Operationen für schwer erkrankte Mädchen und Knaben.

Tropenstürme, Erdbeben, Überschwemmungen und Dürren verwüsten zunehmend die Regionen, in denen Plan arbeitet. Dadurch verlieren viele Menschen ihr Hab und Gut, ihre Ernten und ihr Vieh. Die Infrastruktur bricht zusammen. Wohn- und Gemeindehäuser, Schulen, Krankenstationen, Strassen und Brunnen sind oft gänzlich zerstört.

Die Kinder und ihre Familien sind dann auf eine schnelle Unterstützung von aussen angewiesen. Dabei ist es egal, wie gross die Auswirkung der Katastrophe ist. Sie kann ein einzelnes Dorf betreffen oder eine ganze Region, wie beim Tsunami im südlichen Asien.

Mädchen und Knaben sind die Opfer, die am wenigsten beachtet werden. In der unübersichtlichen Situation direkt nach einer Katastrophe finden Kinder und Jugendliche kaum Gehör bei den Erwachsenen. Darum konzentriert sich Plan bei der Nothilfe auf die Unterstützung von Kindern.

Sobald die Erstversorgung aller Beteiligten gesichert ist, kann mit dem Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur begonnen werden. Dabei ist es Plan besonders wichtig, die Strukturen der Gemeinschaft so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Ich möchte für Soforthilfe spenden

Zurück zur Projektübersicht

Mädchenfussball (Brasilien, Ghana, Togo)

Mädchen sind in Ländern wie Brasilien, Ghana oder Togo benachteiligt und haben mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. Ausbeutung und Kinderhandel sind verbreitet. Viele Mädchen sehen sich gezwungen, die Schule frühzeitig abzubrechen und unter schwierigen Bedingungen zu arbeiten.

Plan unterstützt in den Fussballnationen Brasilien, Ghana und Togo den Aufbau von Mädchenmannschaften. Neben dem Training werden die Mädchen über wichtige Themen, beispielsweise über Erste-Hilfe-Massnahmen, HIV/Aids, Geschlechtskrankheiten oder frühe Schwangerschaft, informiert. Sportfeste und Mädchencamps stärken den Zusammenhalt und fördern den Teamgeist.

Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken und die Gemeinden für Kinderrechte zu sensibilisieren. In allen drei Ländern bauen die Projekte auf vorhandenen Strukturen von Fussballclubs und Schulen auf. Kurse für die beteiligten Eltern, Lehrer und Gemeindemitglieder gewährleisten, dass die Fussballteams auch nach Projektende weitergeführt werden.

Ich möchte für dieses Projekt spenden

Zurück zur Projektübersicht

Ihre Hilfe kommt an

Ich will für ein Projekt spenden

Mädchen benötigen unsere Hilfe besonders

Wir helfen mit unserem Mädchen-Fonds